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Schulen und Bildung in Portugal: der Familien-Guide 2026

Geprüft: Oktober 2026

Für Familien ist die Schulfrage oft entscheidender als der Steuerbescheid. Portugal bietet drei Wege: das kostenlose öffentliche System, private konfessionelle bzw. bilinguale Schulen und die internationale Szene — und die Wahl hängt weniger vom Budget ab als von der geplanten Aufenthaltsdauer und dem Alter der Kinder.

Öffentliche Schulen — unterschätzt und kostenlos

Internationale und private Schulen

In Lissabon, Porto, Cascais und der Algarve existiert eine dichte internationale Szene: britische Curricula (IGCSE/A-Level), das IB und französische Lyzeen, typischerweise zwischen 800 und 2.000 € monatlich, in Elitesegmenten darüber. Deutschsprachige Schulen gibt es in Lissabon und Porto. Plätze in den begehrten Schulen sind knapp — Anfrage 6–12 Monate im Voraus, Wartelisten sind normal.

Praktisch entscheidend: der Impfpass. Kinder brauchen bei der Einschreibung ein portugiesisch geführtes Impfbuch (boletim de vacinas) — der russische oder deutsche Impfpass wird beim Centro de Saúde übertragen. Vorher erledigen, nicht in der Anmeldewoche.

Mehr auf Deutsch: das Gesundheitssystem und die Lebenshaltungskosten für Familien.

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