Fondsroute 2026: 500.000 € richtig investieren
Seit 2023 ist die Fondsroute die Hauptstraße des Golden Visa: mindestens 500.000 € in qualifizierende portugiesische Risikokapitalfonds zeichnen, die Position über den Aufenthaltszeitraum halten, bei Berechtigung aussteigen. Klingt einfach — die Unterschiede zwischen den Fonds sind der Ort, an dem Anleger echtes Geld machen oder verlieren.
Was einen Fonds „qualifizierend“ macht
- Registriert bei der CMVM, der portugiesischen Wertpapieraufsicht — die Basislinie, kein Qualitätszeichen
- Laufzeit von mindestens 5 Jahren — das Kapital ist für den Aufenthaltshorizont gebunden
- Mindestens 60 % des Portfolios in portugiesischen Gesellschaften investiert
- Kein Immobilien-Exposure — nach 2023 qualifizieren immobilienlastige Fonds nicht
- Die Anlage bleibt während der Geltungsdauer bei mindestens 500.000 € (bzw. Ursprungswert)
Die Fragen, die wirklich zählen
Es gibt keine offizielle „geprüfte Liste“ — die Aufsicht beaufsichtigt, sie empfiehlt nicht. Die Sorgfaltspflicht liegt also beim Anleger: Wer verwaltet den Fonds und mit welcher Track-Record-Länge? Wie sieht der Gebührenstapel aus (Verwaltung — typisch 1–2 % — dazu Einstieg, Exit und Performance-Konditionen)? Was ist die Portfoliostrategie (Frühphasen-Tech, Wachstum oder gemischt)? Und wie funktioniert der Exit in den Jahren 5–7? Fordern Sie Testate und Audits an, keine Marketingdecks.
Ein praktischer Hinweis: Die Fondszeichnung und die Einwanderungsakte laufen parallel, müssen aber übereinstimmen — Zeichnungsdokumente, Bankwege und der AIMA-Antrag referenzieren dieselbe Anlage. Teams, die beide Seiten betreuen, vermeiden genau die Abweichungen, die Akten blockieren.
Vertiefung: alle Anlagewege im Vergleich und die Steuerseite der Fondsroute.
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