Autofahren in Portugal: Maut, Regeln und die Falle
In Portugal fährt es sich gut: Die Autobahnen sind modern, die Beschilderung folgt europäischer Konvention, die Distanzen kurz — Lissabon–Faro in 2½ Stunden, Lissabon–Porto in 3. Die Reibungspunkte sind Maut und Parken — und eine konkrete Mietwagenfalle, die man vor der Ankunft kennen sollte.
Das Mautsystem
- Klassische Mautstellen: Bargeld/Karte an den Schranken (A1 Lissabon–Porto, A2 zur Algarve, der große Teil des Nordens)
- Elektronische Autobahnen (SCUT-Umbauten, vor allem um Porto und im Algarve-Hinterland): keine Schranken — Kameras lesen einen Transponder
- Mietwagen: den Transponder (Via Verde) gleich mit dem Auto bestellen — die saubere Lösung; die Maut läuft über den Mietvertrag ab
- Die Falle: Drittanbieter-„Mautdienste“, die für unbezahlte Maut überziehen — nur über offizielle Kanäle zahlen (Via Verde, CTT, easytoll)
Regeln und Praxis
Tempolimits: 120/90/50 Autobahn/Landstraße/Ort; Alkoholgrenze 0,5 g/l (0,2 für Anfänger) — und die Kontrolle ist real. Auf bewachten oder markierten Plätzen parken; blaue Zonen zahlen am Automaten. Sprit kostet 1,65–1,80 €/Liter (2026); das Ladesäulennetz wächst an den Küsten schnell. Außerhalb der Städte gibt es mehr Kreiseln als Ampeln — links einfädeln, Vorfahrt gilt von links.
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